Dein persönliches Einsatzwerkzeug

Was bleibt, wenn der Einsatz vorbei ist?

ResQDiary führt dich in wenigen Minuten durch eine persönliche Einsatzreflexion. Du hältst fest, was passiert ist, ordnest dein Handeln und Erleben ein und nimmst bewusst mit, was für dich wichtig ist.

Für First ResponderIn etwa 2 bis 4 Minuten reflektiertDeine Einträge bleiben privat
Startseite der ResQDiary App Einsatzdaten im ResQDiary Reflexionsflow

Die Lücke im Einsatzalltag

Zwischen Wissen und Alltag fehlt oft der nächste Schritt.

Genau hier setzt ResQDiary an.

Die App übersetzt bewährte Reflexionsgedanken in einen kurzen, persönlichen Ablauf, den du selbstständig und ohne große Vorbereitung nutzen kannst.

01
Theorie ist vorhanden

Modelle, Leitfäden und Schulungsinhalte zeigen, wie Einsatznachbereitung und Reflexion grundsätzlich funktionieren können. Im Alltag werden sie jedoch selten zu einem direkt nutzbaren persönlichen Ablauf.

02
Hilfe ist wichtig, aber nicht immer niedrigschwellig

Peers, PSNV, Gespräche und professionelle Angebote sind unverzichtbar. Gleichzeitig können Unsicherheit, Scham, fehlende Anonymität oder die Frage, ob der eigene Anlass überhaupt „groß genug“ ist, den ersten Schritt erschweren.

03
Der praktische Zwischenschritt fehlt

Zwischen theoretischem Wissen, informellen Gesprächen und konkreter Hilfe fehlt häufig ein ruhiger Rahmen, den First Responder jederzeit selbst nutzen können, auch nach alltäglichen Einsätzen.

Deine Gedanken gehören dir

Persönliche Reflexion braucht einen geschützten Rahmen.

ResQDiary ist als persönliches Werkzeug gedacht. Deine Organisation erhält keine Einsicht in deine Einträge und die App wertet dich nicht als Einsatzkraft.

Keine Einsicht für DritteDeine persönlichen Inhalte sind nicht für Arbeitgeber oder Organisationen bestimmt.
Keine BewertungKeine Scores, Rankings oder Aussagen darüber, wie gut du gehandelt hast.
Lokale AusrichtungPersönliche Einträge liegen geschützt auf deinem Gerät.
Du bestimmst den UmfangOptionale Felder und persönliche Einordnung bleiben freiwillig.

Der Reflexionsflow

Erst verstehen, was passiert ist. Dann einordnen, was du mitnimmst.

Der Einstieg bleibt bewusst sachlich. Gedanken und Emotionen werden nicht ausgeblendet, sondern erst später und optional eingebettet. So bleibt der Ablauf zugänglich, wertfrei und nah am Einsatzalltag.

Debriefing-Strukturen

Sie geben dem Rückblick eine nachvollziehbare Reihenfolge: erst die Situation erfassen, dann bewerten und erst anschließend das persönliche Erleben einordnen.

After Action Review

Das AAR fragt, was erwartet wurde, was tatsächlich geschah, was gut lief und was sich daraus für zukünftige Situationen lernen lässt.

CORRECT-Prinzipien

Sie stehen für einen respektvollen, wertfreien und konstruktiven Umgang. Im Flow zeigt sich das durch freiwillige Angaben und einen klaren Abschluss ohne Bewertung.

01

Fakten erfassen

Du beginnst sachlich mit Einsatzstichwort, Zeitpunkt und optionalen Details. Das schafft Abstand und einen klaren Rahmen, bevor du bewertest.

Debriefing: kognitiver Einstieg
02

Handeln einordnen

Was hat gut funktioniert? Was war herausfordernd? Die getrennten Fragen machen Stärken sichtbar, ohne Schwierigkeiten auszublenden.

AAR: Stärken und Abweichungen
03

Erkenntnis mitnehmen

Du formulierst, was du beibehalten oder künftig anders machen möchtest. So endet der Rückblick nicht bei der Beschreibung, sondern bei einer persönlichen Erkenntnis.

AAR: Lernen aus Erfahrung
04

Erleben ergänzen

Erst danach kannst du freiwillig einordnen, wie es dir mit dem Einsatz geht. Die persönliche Ebene hat Platz, wird aber nicht erzwungen.

CORRECT: respektvoll und empathisch
05

Bewusst beenden

Du schließt den Eintrag klar ab und entscheidest selbst, ob du danach eine Übung, Wissen oder eine Anlaufstelle nutzen möchtest.

CORRECT: konstruktiver Abschluss

Mehr als ein einzelner Eintrag

Alles für deine Reflexion. An einem Ort.

Von der strukturierten Einsatzreflexion über hilfreiches Wissen bis zu Übungen und persönlichen Einblicken. Jeder Bereich erfüllt eine klare Aufgabe und bleibt bewusst unaufgeregt.

KalenderansichtVerlauf persönlicher Einträge

Verlauf und Kalender

Erfahrungen werden sichtbar.

Deine vergangenen Einträge bleiben übersichtlich an einem Ort. Verlauf, Filter und Kalender helfen dir, Einsätze wiederzufinden und mit Abstand erneut darauf zu schauen.

  • Einträge nach Zeitraum ordnen
  • Einsatzstichwort, Zeitpunkt und Ort im Blick
  • Wiederkehrende Themen selbst erkennen, ohne Bewertungssystem
Artikel im WissensbereichWissensbereich

Wissensbereich

Verstehen, was nach Einsätzen eine Rolle spielen kann.

Kurze, verständliche Inhalte ordnen Themen wie Einsatznachbereitung, mögliche Reaktionen und Unterstützungswege ein. Sachlich formuliert, ohne Diagnosen und ohne jedes Erleben zu problematisieren.

  • Wissen passend zum Blaulichtalltag
  • Klare, kompakte Artikel
  • Hinweise auf Grenzen und weiterführende Hilfe
Grounding ResetAtemübung

Übungen für danach

Wenn du nach dem Eintrag noch etwas brauchst.

Eine geführte Atemübung und ein kurzer sensorischer Reset stehen optional bereit. Sie sind kein Pflichtteil der Reflexion und kein Behandlungsangebot, sondern einfache Werkzeuge für den Moment danach.

  • Verlängerte Ausatmung mit ruhiger Führung
  • 5-4-3-2-1-Reset zur Orientierung im Hier und Jetzt
  • Jederzeit freiwillig und abbrechbar
Statistik

Deine Nutzung im Überblick

Persönliche Einblicke in Einsatzbereiche und Einträge, ohne Punkte, Rankings oder Leistungsbewertung.

Statistik in ResQDiary
Adressbuch

Passende Anlaufstellen finden

Kontakte nach Zweck geordnet, mit direkter Telefonfunktion und weiterführenden Informationen.

Adressbuch mit Hilfsangeboten
Erinnerungen

Reflexion nicht vergessen

Optionale, dezente Erinnerungen unterstützen eine Regelmäßigkeit, ohne Druck oder künstliche Serien.

Optionale ResQDiary Benachrichtigung

Klare Abgrenzung

Was ResQDiary ist. Und was es bewusst nicht sein will.

Ein digitales Werkzeug kann persönliche Reflexion erleichtern. Es ersetzt aber weder Menschen noch Strukturen, die an anderer Stelle gebraucht werden.

Persönliche Einsatzreflexion

Ein kurzer, geführter Rückblick auf Fakten, Handeln, Erkenntnisse und optional das eigene Erleben.

Ergänzung im Alltag

Kann Gespräche, Workshops, Teamnachbesprechungen und professionelle Angebote sinnvoll ergänzen.

×

Keine Therapie oder Krisenhilfe

ResQDiary diagnostiziert und behandelt nicht. Bei akutem Bedarf sind geeignete Anlaufstellen entscheidend.

×

Keine Einsatzdokumentation

Die App ersetzt keine dienstlichen Berichte, Protokolle, CIRS-Systeme oder rechtlich notwendige Dokumentation.

×

Keine Teamnachbesprechung

Gemeinsame Abläufe und Teamfragen gehören weiterhin in einen passenden, moderierten Rahmen.

×

Kein Leistungstracking

Es gibt keine Gamification und keine Bewertung deiner Entscheidungen, Gefühle oder Einsatzleistung.

Bereit für deinen nächsten Rückblick?

Der Einsatz ist vorbei. Was nimmst du mit?

Halte fest, was passiert ist, ordne dein Handeln und Erleben ein und bewahre die Erkenntnisse, die für dich zählen.

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